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«GEHEMMT SEIN» - DAS LEBEN MIT ANGEZOGENER HANDBREMSEBREMSEN AUS ANGST

Ursula Liechti
3. Juli
1 Min. Lesezeit

Gehemmt sein fühlt sich unfrei an. Innerlich blockiert, befangen, zurückhaltend oder unsicher; man getraut nicht, sich auszudrücken!


Im Körper gespeicherte und verkapselte Emotionen und Traumata aus unserer Ver-gangenheit hindern uns daran, ein vitales, gesundes, emotional ausbalanciertes Le-ben zu führen. Diese sind feststeckende Energien, die, wenn sie nicht befreit werden, heftigen Einfluss auf unser psychisches und körperliches Befinden haben und den Zugang zu unserem Herzen blockieren.


Es fällt schwer sich natürlich zu verhalten. Eine einfache Frage oder Bitte wird zur inneren Anstrengung und macht die Situation unmöglich. Die Angst ist gross, kritisiert, zurechtgewiesen oder gar abgelehnt zu werden.


Gehemmt sein bedeutet auch, dass es schwerfällt, sich natürlich zu verhalten, Emoti-onen zu zeigen oder spontan zu handeln.


Ursachen sind innere Blockaden, mangeln-des Selbstvertrauen, Perfektionismus oder die Angst vor Kritik und Zurückweisung. Betroffene wirken oft schüchtern, zurückhaltend oder verklemmt. Oder sogar, faul – dies nur, weil man sich nicht getraut – aus Angst!

Man fühlt sich nicht «gut genug» lässt es lieber bleiben, als blöd dazustehen. Ein ge-ringes Selbstwertgefühl ist die Ursache. Innerlich verkrampft, das heisst, gestresst. Geht oft einher mit «du hast es wieder nicht geschafft»!


Frei im Ausdruck werden, die Angstblockaden auflösen, das ist die Arbeit, die ansteht.

Und, die gute Nachricht: Diese innere Situation ist absolut lösbar und erkenne «das Leben ist nicht perfekt».

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Autorin des Buches «Gut genug»

(Foto von Alex Alvarez auf Unsplash)

 
 
 

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