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  • Ursula Liechti

DER WEG ZUM URVERVERTRAUEN


Nach dem letzten BlogEintrag wurde ich wiederholt aufs Urvertrauen angesprochen. Befassen wir uns also etwas mehr damit. Denn, Urvertrauen ist mehr als nur ein einfacher Satz: „Alles wird gut“! Die Formulierung ist an sich schon OK, wird sie jedoch oberflächlich ausgesprochen ist sie kraft- und wertlos. Das Urvertrauen ist ein tragender und elementarer Pfeiler im Leben eines jede Menschen. Das Urvertrauen wird frühkindlich gebildet: Ein liebevoller Umgang, GrundBedürfnisse werden abgedeckt, Willkommen sein, erlebbare Zuverlässigkeit des Umfeldes, stabile emotionale Erfahrungen/Erlebnisse, bedingungsloses Angenommen sein, das nicht an Leistung gekoppelt ist (z.B. nur wenn das Kind brav ist, oder lächelt, spürt es das OK-Sein = bedingte Zuwendung). Geliebt zu werden, Schutz, Sicherheit und Geborgenheit spüren, unbedingte Zuwendung, bilden den stabilen inneren Boden des Urvertrauens. Bei einem Fehlen dieser Komponenten kann sich eine Urangst einstellen. War/ist das Umfeld mehr geprägt durch Angst, Freudlosigkeit, Leistungsdruck, Instabilität, Unberechenbarkeit, Aggression, etc.., kann eine grosse Irritation entstehen. Die negativen Auswirkungen können sein: - Bindungs-/Beziehungsprobleme/Angst vor Bindung - Depression (Angst vor dem Leben)/Negative Lebenseinstellung - Grosses Bedürfnis nach Sicherheit/Geborgenheit (Suche im Aussen) - Emotional nicht belastbar/Zusammenbrüche - Ablenkbarkeit/Konzentrationsschwäche/allg. Desinteresse - Strenge/Härte sich gegenüber; keine Erlaubnis für Unbeschwertheit - Angstzustände, verbunden mit psychischen u/o körperlichen Symptomen - Zwänge (Sicherheitsaspekt), Kontrollzwang - „Vertrauen“ nur in die eigenen Fähigkeiten, die eigenen Erfahrungen; und es kann nur der eigene inneren Wahrheit kann nachgelebt werden. Das ist jedoch kein wirkliches Vertrauen, es ist nur die Komfortzone. Fehlendes oder geringes Urvertrauen kannst du in deiner inneren Kommunikation erkennen. Du benutzt limitierende Gedanken, hast einen einschränkenden Wortschatz zur Verfügung, negative Emotionen treiben den Körper um; Unbekanntes wird gemieden. Also, du kannst gut in dich hineinhören/spüren und so erkennst du, wie nahe du dem Urvertrauen bist, oder eben weit davon entfernt. Die gute Botschaft, es ist nie zu spät, Urvertrauen aufzubauen. Jedoch ist es mit ein paar Atemübungen nicht getan. Es geht darum, dir einen inneren trittsicheren Boden zu erarbeiten. Du getraust dich immer mehr und traust dir stetig mehr zu. Und so baust du mehr und mehr dein Urvertrauen auf. Packe es an, „dann wird alles gut“ Ursula Liechti's Mental-Training – steht für den Erfolg!

(Foto von Harris Ioannou auf Unsplash)

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